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Seitdem Ludwig der
Bayer zum deutschen Kaiser gewählt worden ist, hat es wohl nie wieder eine solche Ehre für unser Land Bayern gegeben, wie sie jetzt mit
der Wahl Josef Ratzingers zum Nachfolger Petri als Papst Benedikt XVI. uns allen zuteil geworden ist, und es erfordert Zeit, bis wir
dieses Wunder verdaut haben. Wir haben einen Papst, der mit der bayerischen Heimat verwurzelt ist und aus dessen Sprache man den
bayerischen Akzent heraushören kann, auch wenn er italienisch, lateinisch oder in einer anderen Weltsprache spricht. Tief drin in seinem
bescheidenen Herzen steckt die bayerische Frömmigkeit. Papst Benedikt XVI. fühlt sich wohl in Bayern und schöpft aus diesem
wunderschönen Land, wo er geboren wurde und über viele Jahre hinweg gewirkt hat, Kraft und Vertrauen, um seiner wichtigen Aufgabe als
“Arbeiter im Weinberg des Herrn” gerecht zu werden. Aber auch unsere Beziehung zu Rom wird dadurch fester und inniger. Nutzen wir die
Gelegenheit für eine geistige Neuorientierung in unserer Heimatverbundenheit und lassen den Heiligen Vater auch darin zu einem Leit- und
Vorbild werden. Wir bayerischen Trachtler wollen unseren Benedikt XVI. ins Gebet einschließen, dass er nicht nur ein bescheidener
sondern auch ein unerschrockener Arbeiter im Weinberg Gottes sein möge und wünschen ihm in seinem Pontifikat Glück und Gottes Segen.
Mögen ihm viele Jahre vergönnt sein, für den rechten Glauben, den Frieden auf der Welt und die Gerechtigkeit unter den Menschen zu
kämpfen und sich einzusetzen.
Hans Lehrer
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Letzte Aktualisierung: 27.02.2009
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